Mein Weg in Bildern

Mir ist erst jetzt aufgefallen, wie sehr ich Fotos immer ausgewichen bin, doch ich denke, ich habe ein paar für euch gefunden ; ).
Schon als Kind und Jugendliche war ich stark übergewichtig. Es ging mit dem Gewicht immer weiter nach oben und wurde langsam ganz schön ungesund. In dieser Zeit bin ich Kameras immer mehr ausgewichen und die Fotos, die es von mir gibt, lagern in einer Schachtel, zu Hause bei meinen Eltern, außerhalb meines momentanen Zugriffs ; ) Aber viel mehr interessieren ja die letzten 10 Jahre, denn da beginnt meine Geschichte für euch.

Das erste Foto, das ich euch zeigen möchte ist deshalb von 2003, bei ca. 80 kg.

 

Etwa ein halbes Jahr später habe ich sehr viel abgenommen und ein Jahr nach Aufnahme dieses Fotos war ich bereits ca. 20 kg leichter. Ständige Übelkeit hat mich dazu gebracht sehr wenig und langsam zu essen. Ich habe wieder bewusster darauf geachtet, was ich meinem Körper zuführe und bestimmte Lebensmittel bevorzugt und andere komplett gestrichen. Nicht weil ich abnehmen wollte, sondern weil mir sonst wieder schlecht geworden wäre. Bis heute ist nicht geklärt, was da mit mir los war. Arztbesuche und Untersuchungen konnten nichts klären. Ich glaube ja, es war psychosomatisch. Mein Körper hat die Notbremse gezogen und mir so wieder beigebracht, mich in einem gesunden Rahmen zu ernähren.
Mit der Zeit konnte ich wieder mehr essen, aber mein Essverhalten hatte sich natürlich um 180 Grad gewendet.

Mein Gewicht konnte ich auch gut halten. Ich wurde sportlicher, weil mein Körper mir nicht mehr wie eine Last vorkam, die ich herumtragen musste. In den nächsten Jahren pendelte mein Gewicht zwischen 59 und 61 kg.
August 2007
September 2007
September 2007
August 2008
In der ganzen Zeit hatte mein Körper zwar gelernt, sich wieder gesund zu ernähren und mir gesunde Zeichen zu senden ("echter Hunger", Sättigung etc.), aber ein Kernproblem war immer noch nicht aufgearbeitet.
Emotionales Essen. Manche essen weniger bis gar nichts mehr, wenn sie gestresst sind, ich nicht, ich esse mehr.
Und - obwohl ich so gut aussah wie noch nie, war ich unzufrieden. Ich hatte das Gefühl weiterhin zu dick zu sein. Dachte, das Bild im Spiegel lügt mich an. Ich hatte mich im Spiegel mit bald 80 kg nicht so dick gefühlt wie es mir die Fotos und die zu große Kleidung später zeigten. Was wenn mich mein Spiegelbild wieder täuschte?
Ich war immer die Dicke gewesen, das Mädchen, dass immer in Erzählungen von ihrer Mutter hörte, wie schön und schlank diese gewesen war, und wusste, dass sie dieses Wunschbild nie erreichen würde.
Aussehen ist in unserer Familie leider ein sehr wichtiger Punkt.

Also begann ich mit den Diäten. Mein Körper funktionierte doch gut so. Aber nein, das Gewicht, auf das mein Körper sich auf natürliche Weise eingependelt hatte, war mir zu hoch. Ich musste schlanker, dünner werden. Dass mein Körperbau eine gewisse Wunschfigur gar nicht zulässt, war mir egal.

Das klingt jetzt ziemlich hart, aber keine Angst, ich wurde weder anorektisch noch bulimisch. Aber ich probierte verschiedene Diäten von Weight Watchers über die Brigitte-Diät zu Hypnose nach Paul McKenna und vieles mehr. Und Essen wurde zum Problem. Alles kreiste nur mehr um die Nahrungsaufnahme, Kalorien und Punkte und das Abnahmen..
Und was passierte? Ich nahm zu.

Anfangs nur langsam. so fiel es mir zuerst wohl nur selbst auf.

August 2008
Ich wurde verbissener und dann kam noch der Stress dazu. (Uni, Ausland, Umzug...)

Juli 2010
Juli 2010
Und die Verbissenheit kam dazu. Das Gefühl, nicht zu wissen, wie ich es aufhalten soll - beim letzten Mal war ja mein Körper eingeschritten, versteht ihr, was ich meine?

Oktober 2010
Juni 2011
Bücher zur Sinnfindung und Selbstliebe, sogar eines einer Autorin, die Essen so behandelte, als seien Übergewichtige Anonyme Alkoholiker, die ihr Leben lang diese Sucht kontrollieren mussten. Gesund ist das auch nicht...
Und wieder auf ins Ausland.
September 2011
Dann sah ich Bilder von mir, ich glaub sie waren vom Oktober 2011. Ich kann sie euch nicht zeigen, da ein Freund sie in einem Onlinealbum geteilt hatte und ich den Link nicht mehr habe. Die Fotos haben mich so erschreckt, dass ich mir welche ausgedruckt habe und voller Panik, es würde nicht mehr stoppen, mit Almased angefangen habe. Wer diese Kur kennt, weiß, dass man in kurzer Zeit sehr viel abnehmen kann. Ich habe mich an den Geschmack gewöhnt und schnell Erfolge verzeichnet.

Und wieder ging's ab ins Ausland, ratet mal wohin ; )

Februar 2012
Doch da oben ist es kalt und dunkel. Und auch wenn es bis zum Sommer immer heller wurde, haben wir uns alle an den tollen Kuchen und dem guten Essen erfreut. Und dann ist da ja noch der Jojo-Effekt.

Juni 2012
Und dann ging's erst richtig los. Rauf, rauf ging die Waage. Wollte sich nach der Rückkehr gar nicht mehr einkriegen. Umzug in eine neue Stadt, neue Arbeit, Stress, Unvorhergesehene Hürden im Studium. Almased wollte ich nicht mehr probieren, denn eine dauerhafte Lösung ist das Pulver nicht und gesund ist auch etwas anderes.

Deshalb nun - ein happy healthy Lifestyle muss her :)

Mai 2013
An meinem Geburtstag im Mai sah es noch nicht so toll für mich aus, obwohl ich die Ernährung schon umgestellt hatte. In den letzten Monaten kamen aber Sport (Mrs. Sporty und Laufen) hinzu und meine Ernährungsweise änderte sich weiter schrittweise.
Über den Battle der Diäten habe ich auch einige Bloggermädels etwas näher kennengelernt und ich das hilft natürlich auch der Motivation :)

August 2013
Kurzes Fazit zum Battle der Diäten
Battle-Start und Battle-Ende 
September 2013

In der Zeit darauf folgte ein kleiner Rückschlag. Ich habe hier in diesem Post mehr darüber berichtet und möchte hier auch nicht näher darauf eingehen. Der tollen Abnahme folgte eine Zunahme.


Nach einem tollen Start ins Jahr 2015 geht das Gewicht wieder runter:

Fazit zum 6-weeks-body-boost 2015

Und weiter geht der Weg... Ich hoffe, mit eurer Unterstützung ; )



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