Sugar, Sugar

Donnerstag, August 02, 2012

Wenn ich nur an Vanillepudding und Haselnusseis denke, läuft mir das Wasser im Mund zuammen. Und tatsächlich ist das Denken daran ziemlich unproduktiv, sollte ich ja momentan weder das eine noch das andere essen. Sogar die klebrigen, grünen Gummifrösche, dir mir bei übermäßigen Genuß Zahnschmerzen verursachen, werden durch zu viel Kopfkino und der lauernden, verführerischen Ahnung eines Verbots zu sündenhaften Versuchungen.

Wie ich ja im Blogeintrag vom Dienstag geschrieben habe, durfte sich der Zucker aus meinem Leben verabschieden. Klingt radikal, ist's aber erst mal nicht wirklich, da ich weiterhin Honig und Obst esse, das ja mitunter auch reichlich Fruchtzucker enthält. Was aber tatsächlich von meinem Speiseplan verschwunden ist, sind alle Narhungsmittel, die weißen Zucker enthalten - und das sind nicht einmal so wenige.
Diese Ernährungsumstellung ist dabei nicht einmal von den Verlockungen eines schlanken Körpers inspiriert, sondern soll mir helfen, meinen Körper wieder in gesunde Bahnen zu bringen.

Neben Zucker sind auch Schweinefleisch, Weißmehl und Kuhmilchprodukte gestrichen. Gar nicht so einfach, wenn man bedenkt wieviele tolle Milchprodukte es da gibt.
Dazu gebracht hat mich ein Besuch bei der Heilpraktikerin meiner Mutter. Da ich schon seit meiner Kindheit ständig Probleme mit Bauch und Magen habe, war ein Besuch bei jener Frau, die die all die gesundheitlichen Probleme meiner Mutter in den Griff bekommen hat, die schlüssige Folge, als ich nach langer Zeit wieder einmal zu Hause war.

Zuerst heißt es zwei Monate lang dieses Programm fahren - drei Wochen sind schon um. Dann schauen wir weiter.
Momentan halte ich mich sehr gut daran. Ich esse zwar wie gesagt Obst und auch Honig ist erlaubt, aber die ganzen süßen Sünden, wie Schokolade, Kekse, Gummizeugs etc. werden jetzt gar nicht mehr eingekauft. Und dabei nicht, weil ich abnehmen will - sondern weil es meinem Körper tatsächlich besser geht wenn ich diese Zuckerbomben, nicht zu mir nehme. Ganz schlimm ist es mit Puddingcrèmes - eine meiner ganz großen Schwächen. Doch da diese auch Kuhmilch enthalten, geht das nicht.

Aber ihr würdet nicht meinen, wie schwer es zT ist an ein gutes Vollkornbrot zu kommen. Viel zu oft sind Weißmehl und Zucker enthalten. Also habe ich auch meinen Brotkonsum gedrosselt. Vielleicht werde ich wieder anfangen selbst zu backen, wenn ich wieder eine eigene Küche habe.

Vom Angebot der Produkte aus Schaf- und Ziegenmilch bin ich hingegen überrascht. Dass mir mein morgendliches Müsli mit Joghurt abgehen würde, habe ich ja sehr gefürchtet. Das Natur-Schafjoghurt, das ich momentan esse, überzeugt mich jedoch total. Und zusammen mit frischen Früchten hilft es mir auch gegen den gelegentlichen Süßhunger anzukommen - dabei nicht zwischendurch sondern in eine Mahlzeit integriert.
Auch an Schaf- und Ziegenkäse ist die Auswahl groß und so komme ich doch ganz gut zurecht.

Der Verzicht auf Schweinefleisch hat mich hingegen überhaupt nicht getroffen und die Nudeln sind Hirse gewichen.

Abgenommen habe ich ein klein wenig - aber das soll ja auch nicht im Vordergrund stehen. Und wenn man den 4%-prozentigen Fettgehalt meines Schafmilchjoghurts beachtet, dann wäre das auch nich wirklich diättauglich.

Und da der Post mittlerweile schon lange genug ist und ich jetzt auf den Weg muss, eine Wohnung besichtigen, verabschiede ich damit für heute.

Schönen Nachmittag euch allen noch!

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2 Gedanken zu diesem Thema

  1. Das hört sich ja interessant an ... und ich finde es bemerkenswert, wie du das durchziehst! Und ich kenne das nur zu gut, dass Süßigkeiten bei langer Abstinenz immer und immer leckerer erscheinen! Leider habe ich dagegen noch kein Mittel gefunden. ;)

    Dann hoffe ich mal, dass deine Wohnungsbesichtigung ein Erfolg war!
    LG Gaby

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    1. Hej :) na 3 Wochen sind ja noch nicht so lange - und wie gesagt, Honig und Obst sind ja weiterhin erlaubt - ist ja auch süß.
      Die Wohnungsbesichtigung war leider kein Erfolg :( - siehe neuer Post.
      Liebe Grüße!

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Danke für deine Worte : )
Ein nettes Wort, ein lieber Gruß, positive wie negative (konstruktive) Kritik - ich freu mich!

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