A thing to remember

Mittwoch, August 01, 2012

Ich stehe fast wieder am Anfang. Während ich meinen Körper im letzten Herbst und Winter - noch vor Beginn dieses Blogs - diszipliniert zur Abnahme gebracht habe, ist fast wieder alles drauf. Auch die paar Muskeln die im Frühling noch fleißig trainiert wurden, gingen Mitte Mai in Sommerpause und der Fettanteil stieg. Immerhin konnte mir die billige Waage aus einem schwedischen Möbelhaus dies noch verheimlichen, meine Jeans jedoch nicht. Und während ich mich im Februar noch riesig darüber gefreut hatte, dass mir eine der 'alten' Jeans wieder passt, so liegt die nun wieder im Schrank, frisch gewaschen und angetastet. Geht sie schließlich nur mehr wieder knapp über die Knie.

Wie konnte es soweit kommen?

Nun, zum einen war meine Abnahme wohl etwas zu rasant und durch die veränderten Lebensumstände wurde mein langsames Annähern an 'normale' Portionen ein wenig erschwert. Zum andern betrafen die veränderten Lebensumstände Wohnen und Studieren in einem ganz anderen Land. Wie ihr vielleicht aus meinen Blogeinträgen herauslesen konntet, war ich ein halbes Jahr im Ausland, und die dortigen ausgedehnten Kaffeepausen mit Caffé Latte, Muffins, Cupcakes und allerelei anderen tagtäglichen Kalorienbomben hatten es ganz schön in sich.
Meine Wohnsituation empfand ich mitunter ebenfalls als belastend, und wenn ich mich nicht wohlfühle, neige ich leider immer noch dazu mich in Essen zu retten.
Und anstatt zu Hause dann die Handbremse zu ziehen, wurde in all jenen Speisen geschwelgt, die im Ausland nicht zu haben waren. Das komische Gefühl zu Hause, aber doch nicht zu Hause zu sein, hat wohl sein übriges getan.

Problemquellen feststellen und daran arbeiten

Schon allein der vorhergehende Absatz legt ein paar Baustellen offen, an denen ich zu arbeiten habe, möchte ich mein Wohlfühlgewicht erreichen und einen halbwegs normalen Umgang mit essen erlangen.

  • Eine nicht zufriedenstellende Wohnsituation führt zu Stress- da ich nun wieder zurück in Österreich bin, gilt es hier wieder ein schönes Nestchen zu bauen. Denn wenn ich mich wohlfühle, geht's mir insgesamt, auch mit dem Essen besser.
  • Das Thema Essen und Trost steht auch ziemlich weit oben auf meiner Liste. Essen um zu trösten, um abzulenken, zur Belohnung - all diese Muster sind weiterhin nicht ganz aufgelöst. Daran muss ich arbeiten.
  • Schlemmen um Kopf und Kragen. Die kleine (oder große?) Genuß-Juliette hat Freigang bekommen - hat sie doch lange genug rebelliert während der Diät. Und bald schon hat sie gute Gesellschaft gefunden und jeden Rahmen und jedes Maß verloren. Zu oft. Ich muss wohl noch lernen, Genuß und einen gesunden Lebenswandel in Einklang zu bringen.
  • Weniger und das richtige Essen ist ja schön und gut, aber ohne genügend Bewegung wird das nichts. Zwar war ich öfters im Fitnessstudio zugegen, es gab lange, ausgedehnte Spaziergänge, Kanufahren, Curling und andere Sportarten wurden ausprobiert, aber irgendwann ebbte auch das ab und konnte der überhöhten Kalorienzufuhr nichts mehr entgegensetzen. Dies wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ist eines meiner nächsten Ziele.
Und nun?

Geht's los! Geht's weiter! Verschnauft und gejammert wurde genug ;)

In diesem Sinne,
schönen Tag noch!
Juliette

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1 Gedanken zu diesem Thema

  1. ich wünsche dir ganz viel Erfolg!
    Alles hört sich sehr vernünftig und gut reflektiert an :)
    los geht´s! :)

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Danke für deine Worte : )
Ein nettes Wort, ein lieber Gruß, positive wie negative (konstruktive) Kritik - ich freu mich!

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