This too shall pass

Montag, April 02, 2012

Oh, Mann... was für ein Wochenende...
Auf der einen Seite war es sehr schön, ich hab sehr viel gesehen und erlebt, hatte eine schöne Zeit mit meinem Schatz und auch wenn es keine sportliche Betätigung in dem Sinne gab, sind wir doch so viel in der Gegend herumgewandert, dass wir sicher einige Kilometer zurückgelegt haben.

Nicht so schön war, dass ich am Samstag von einem Todesfall in meiner Familie erfahren habe. Ich stand der Person nicht sehr nahe, aber sie war jenen wichtig, dir mir wichtig sind. Und obwohl ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe, schmerzt es.

Heute Morgen konnte ich gar nichts frühstücken, nur weil mich jemand gefragt hat, wie es mir geht und das ganze Elend über mir zusammenbrach. Jetzt fühle ich dieses Loch in der Brust, das nach Schokolade und Eiscréme schreit und gefüllt werden will. Ich versuche mich mit Blogschreiben, Telefonieren, Tee trinken etc abzulenken, aber diese innere Leere geht nicht weg.

Wobei ich glaube, dass dies nicht nur von den schlechten Nachrichten kommt. Jetzt, da ich meinen Freund wieder gesehen hab, fällt es mir natürlich noch stärker auf, wenn er wieder weg ist. Und überhaupt lag schon eine gewisse Unruhe auf mir, als er noch da war und bevor ich die Neuigkeit von zu Hause erfahren habe.
Ich habe es auch beim Essen gemerkt. Ich habe mich nicht auffällig ungesund ernährt, auch wenn es ein paar Ausnahmen gab. Aber mir kam vor, ich habe einfach viel mehr gegessen. Von den Portionen her und von den zeitlichen Abständen. Ich habe mich schon lange nicht mehr so voll gefühlt. Und dann frage ich mich, wieso tue ich das?
Es fühlt sich nicht gut an - ich mag dieses Gefühl nicht - aber wieso strebe ich danach? Wieso jage ich dieser 'Fülle' hinterher?

Ich jammere schon wieder... aber gerade eben, habe ich das Gefühl, ich habe das Recht zu jammern.

Quelle

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1 Gedanken zu diesem Thema

  1. Hey Juliette,
    tut mir sehr leid! Das ist sehr verständlich. Wenn es Meschen, die dir wichtig sind, schlecht geht, dann geht das fast automatisch, dass man sich selbst schlecht fühlt.
    Was sehr schwer zu lernen ist, ist aufzuhören sich mit Essen zu Belohnen oder sich darin Komfort zu suchen. Wir lernen das schon wenn wir klein sind und behalten das immer bei. Wenn man was gut gemacht hat, dann bekommt man Schokolade oder ein Eis. Aber im Grunde geht es einem dadurch nicht lange besser :( Das ist irgendwie eine unnötige Angewohnheit, die - wenn du mich fragst - sicher 90% der Menschen in Industrieländern haben. Ich muss mich ganz doll bremsen, damit ich davon loskomme. Suche mir andere Dinge, die mich glücklich machen. (z.B. Zeit für mich oder ein Treffen mit Freunden, die ich länger nicht gesehen hab u.s.w.)
    Ich hoffe, dass es dir bald wieder besser geht!
    Liebe Grüße
    LesFee
    P.S.: Hab dir in meinen comments auf deine Frage geantwortet.

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Danke für deine Worte : )
Ein nettes Wort, ein lieber Gruß, positive wie negative (konstruktive) Kritik - ich freu mich!

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